Marktentwicklung im Kölner Stadtbezirk Ehrenfeld: Vogelsang 

Der Kölner Immobilienmarkt hat sich von der weltweiten Corona-Pandemie weitgehend unbeeindruckt gezeigt – das gilt auch für den Stadtbezirk Ehrenfeld und seinen Ortsteil Vogelsang. Hier war die Nachfrage nach Immobilien nur für kurze Zeit leicht rückläufig, fand aber schnell wieder zu ihrem gewohnt hohen Niveau zurück. Wie genau sich der Immobilienmarkt in Vogelsang zuletzt entwickelt hat, verraten wir Ihnen hier.

Was zeichnet den Stadtteil Vogelsang aus?

Hausfassade in Köln Ehrenfeld

Der Ortsteil Vogelsang wurde 1931 gegründet und war ursprünglich eine sogenannte Stadtrandsiedlung. Hier fanden vorrangig einkommensschwache Familien ein Zuhause und hatten hier die Möglichkeit, im eigenen kleinen Garten Gemüse anzubauen und sich so selbst zu versorgen. 

In den 1960er Jahren wurden aus den Zweckbauten zunehmend attraktive Einfamilienhäuser; zusätzlich kamen immer neue Eigenheime hinzu. Heute ist Vogelsang ein beliebtes Wohngebiet, das mit vielen historischen Elementen lockt und gleichzeitig sehr modern ist. Der Ortsteil im Kölner Westen grenzt an Bickendorf, Müngersdorf, Widdersdorf, Böcklemünd und Ossendorf und unterteilt sich in Alt-Vogelsang, Neu-Vogelsang und Vogelsang-Nord.

Der Mittelpunkt von Vogelsang ist der Marktplatz, auf dem sich auch die katholische Kirche Sankt Konrad befindet. Mit dem Wassermannsee und seinem Gesundheitspark haben die Anwohner zudem ein beliebtes Freizeit- und Naherholungsgebiet direkt vor der Haustür.

Der Immobilienmarkt von Vogelsang in Zahlen

1. Art der Bebauung und Altersstruktur der Bevölkerung

Die Bebauung von Vogelsang besteht zum Großteil aus Einfamilienhäusern (56 Prozent). Neun Prozent entfallen auf gewerblich genutzte Immobilien, 19 Prozent auf Mehrfamilienhäuser.

In Vogelsang wohnen viele Familien: Ein Drittel der Vogelsanger Einwohner ist jünger als 30 Jahre, 43 Prozent sind zwischen 30 und 60 Jahre alt. Die Altersgruppe über 60 macht etwa ein Viertel aus.

2. Preisentwicklung Häuser

Die Preisentwicklung im Bereich Häuser kannte in den letzten zehn Jahren nur eine Richtung: nach oben. Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter lag Anfang 2022 bei rund 5.370 Euro – 106 Prozent höher als 2012. Auch im Corona-Jahr 2021 wurde ein stetiger Preisanstieg von durchschnittlich zwei bis fünf Prozent pro Quartal verzeichnet. Ende 2021 zahlten Käufer für ein Haus in Vogelsang also im Schnitt 500 Euro mehr pro Quadratmeter als noch Anfang 2021.

Grafik zur Preisentwicklung für Häuser in Vogelsang

Preisentwicklung pro Quadratmeter von Häusern in Köln-Vogelsang (Quelle: Immobilien Scout GmbH + ImmoBiehler e.K.)

3. Preisentwicklung Eigentumswohnungen

Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen seit 2012 um 131 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das: 2012 war eine Wohnung in Vogelsang noch für rund 1.800 Euro pro Quadratmeter zu haben, im ersten Quartal 2022 mussten Käufer hingegen rund 4.200 Euro pro Quadratmeter zahlen.

4. Preisentwicklung Mietwohnungen

Im Jahr 2012 betrugen die durchschnittlichen Mietpreise in Köln Vogelsang acht Euro pro Quadratmeter. Ende 2021 und Anfang 2022 mussten Mieter durchschnittlich elf Euro pro Quadratmeter aufbringen. Der Anstieg im Bereich Mietwohnungen erfolgt also nicht so rasant wie der bei Immobilien zum Kauf, dennoch ist eine gleichmäßige Tendenz nach oben zu verzeichnen.

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